Weihnachtsfeier 2004

Am Samstag den 18.12.04 war es endlich so weit. Unsere längst geplante und Heißersehnte Weihnachtsfeier stand an!!! Leider wurden einige aus unserer Runde nicht verschont und wurden zum Arbeiten verdonnert oder machten einige Tage zuvor ne unliebsame Bekanntschaft mit LKWs, die es sich zum Hobby machten über rote Ampeln zu fahren um hilflose Winterautos zu vernichten. Die Meisten von uns ließen sich jedoch nicht davon abbringen, sich mehr oder weniger pünktlich am vereinbarten Treffpunkt einzufinden.

Gemeinsam ging es voller Vorfreude in unser zuvor sorgfältig ausgewähltes Speiselokal. Nun setzten wir uns also das Ziel unsere laut knurrenden Mägen mit feinen Speisen ruhig zu stellen. Die Erfolgsquote war bei dieser Aufgabe zunächst nicht allzu gut. Als die Speisekarte jedoch zum zweiten Mal zum Einsatz kam, konnten auch die letzten das Projekt zum größten Teil erfolgreich abschließen! Das gemeinsame Essen, Trinken und Beisammensein lief natürlich wie geplant äußerst besinnlich ab. Einer aus der Runde nahm es mit der Besinnung wohl etwas zu ernst, ließ sich das Essen nochmals durch den Kopf gehen und beschloss lieber das heimische Bett aufzusuchen. Da auch unsere MC_Flurry von ihrem Chef nicht verschont wurde ließ auch sie den Abend zu Hause ausklingen und unsere sowieso schon mickrige Frauenquote sank bedenklich.

Um 21.30 beschlossen wir, dass wir uns nach dem üppigen Essen dringend sportlich betätigen müssen um unsere Figur wieder etwas in Schwung zu bringen. Voller Elan und Tatendrang konnte uns der lange Weg nach Wangen nicht abschrecken. Mit bester Laune suchten wir das Bowlingcenter auf, wo unser Crazy Hugo glücklicherweise zwei Bahnen reserviert hatte. Da wir ungewöhnlicherweise zu früh waren, hatten wir die Gelegenheit uns bei Apfelschorle, Bier und Spezi, seelisch und moralisch auf den Hochleistungssport vorzubereiten. Als wir uns bereit fühlten, die Herausforderung anzunehmen holten wir uns die benötigten Bowling- Spezialschuhe die durch ihr modernes und flippiges Design unsere Outfits deutlich aufpeppten. Jetzt konnte nichts mehr schief gehen. Wir hatten nun also zwei Bahnen und neun Leute. Bei der Aufteilung waren wir uns schnell einig. Der Vorstand gegen den Rest der Truppe. Aus Freundlichkeit und Nächstenliebe beschoss der Vorstand den Bowlingorganisator Crazy Hugo mit in ihre Gruppe aufzunehmen. Dies passte sehr gut, wie sich später rausstellte... Die Vorstandgruppe war sich des Sieges absolut sicher, schließlich waren drei davon schon recht erfahren in der Kunst des Bowlings. Und tatsächlich, nach einer kurzen Aufwärmphase begannen die Kegel zu fallen. Sie fielen und fielen... nur leider auf der falschen Seite!! Nun, wie soll ich es möglichst geschickt formulieren?? Böse Zungen würden behaupten, dass der Vorstand kläglich versagt hat und naja, ich glaube man könnte ihnen nicht mal widersprechen. Die Normalos, wie wir sie intern im Vorstand meist nennen, konnten einen Strike nach dem anderen auf ihrem Konto verbuchen. Von Erfolgserlebnissen angetrieben wurden sie so gut, dass sie sich sogar einige runden Likör verdienten. Da unser Freak nach zwei erfolgreichen Runden die Heimreise antrat konnte Nettelbi die Chance nutzen und in die erste Liga, auch Bahn eins genannt, aufsteigen.

Nachdem wir vier erfolgreiche bzw. drei weniger erfolgreiche Spiele absolviert hatten, war es Zeit die Heimreise anzutreten. Zum Schluss hat ein freundlicher Herr vom Personal noch ein schönes Gruppenfoto von uns gemacht und wir sind alle glücklich und zufrieden nach Hause gefahren.

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